MITTELSCHULE HOCHBURG-ACH +43 (0)77272302
 

Schulentwicklungsplan 2020 / 2021

Unser Schulentwicklungsplan 2020/2021 teilt sich in vier Bereiche:

  1. Thema 1: Digitales Konzept
  2. Thema 2: Verbesserung der Hörkompetenz
  3. Personalplanung und Fortbildungsplanung
  4. Schulentwicklungsprozess

Digitales Konzept für Homeschooling und Distance Learning

Hier gehen wir zunächst einmal von den Elternfeedbacks und den Ergebnissen der Elternbefragung zum Schulschluss des vergangenen Schuljahres aus. Ich danke allen Eltern für die Beteiligung an beiden Elternbefragungen. Es sind dies wertvolle Instrumente, die aussagekräftige Feedbacks liefern.Es wird eine gemeinsame Lernplattform gewünscht, eine einheitlicher Kommunikationskanal, die Kinder müssen wissen, wo ihre Aufgaben zu finden sind und wie sie mit den Lehrkräften am besten kommunizieren können.

Google Suite:
das ist unsere gemeinsame Lernplattform, auf der die Schülerinnen und Schüler in einer etwaigen Homeschooling-Phase ihre Aufgaben finden, hochladen und abgeben werden. Damit das gut klappt, übten wir voriges Jahr zu Schulschluss schon. Am Beginn dieses Jahres erhielten die 1. Klassen ihre Zugänge und in Textverarbeitung wird nur auf dieser Plattform gearbeitet. In den aufsteigenden Jahrgängen werden wir immer wieder mal Aufgaben und Aufträge über  Google Classroom verteilen und einsammeln. Auch Google Meet kam heuer zu Schulbeginn schon zum Einsatz.

EduPage:
Als gemeinsame Kommunikationsplattform zwischen Eltern und Klassenvorständen und Lehrinnen und Lehrern dient nun EduPage. Krankmeldungen und andere Mitteilungen können nun ganz einfach stattfinden.

Kontakthäufigkeit
Unterschiedlich bewerteten die Eltern die Kontakthäufigkeit zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen. Auch da setzen wir auf die Google Suite und EduPage als einfache, probate Mittel.

Selbstständigkeit der Schüler/innen
Sobald die Schüler/innen wissen, wo die Aufgaben zu finden sind, wie diese abgearbeitet werden, hochgeladen und abgebeben werden können, werden die Schüler/innen dies selbstständig erledigen können und auch tun. Im Falle einer Homeschooling-Phase behält der Klassenvorstand den Überblick über Menge, Art und Abgabetermine und kann entzerrend einschreiten.

Übernahme in den Regelunterricht und zukünftige Chancen der Individualisierung:
Die ersten Klassen arbeiten bereits jetzt in Textverarbeitung und Informatik auf der Google Suite und erledigen ihre „Maschinschreibhausübung“ auf diese Art und Weise. In den weiteren Klassen wird das im Regelunterricht eingebaut und gefestigt (ca. 4 bis 5 mal im Monat).

.

Verbesserung der Hörkompetenz

Gehörtes erfassen – zuordnen – interpretieren:
Das Hörverstehen zu trainieren ist ein wesentlicher Bestandteil der Lehrpläne, es ist eine Kernkompetenz in Deutsch. Leider gibt es zu wenig passendes Unterrichtsmaterial mit Ausnahme im Fach Englisch. Die bifie-Testung im Jahr 2019 zeigte deutlich, dass die Hörkompetenz unserer Schüler/innen gefördert werden muss.

Um diese Kompetenz verstärkt zu trainieren stehen uns an Unterrichtsmittel stehen uns zu Verfügung:
Filme ohne Bild, Podcasts, Hörverstehensübungen in den Lehrbüchern, E-Zone, Lernmax, Ohrenlesen-Box, die Lehrkraft als Vorleser/in.

Als besonders kompetenzfördernd und aufmerksamkeitsstärkend ist der Hinweis, dass die Übung nur 1x abgespielt wird – in der Gruppe Standard AHS.

.

Personalentwicklung und Fortbildungsplanung:


Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder gemeinsame SCHILFS im Bereich Digitalisierung des Unterrichts abgehalten.
Zwei Kolleginnen machen die Ausbildung Teacher-Leadership.
Fortbildungen zu Themen rund um BU, GW, BO, E, RK und ME sollen neue Ideen für den Unterricht liefern.
Eine Kollegin beginnt die Ausbildung zur Schüler- und Schülerinnenberaterin.
Spontane Teilnahmen an Online-Seminaren, Webinaren und MOOC-Veranstaltungen werden unser Fortbildungsprogramm ebenfalls bereichern.

.

SQA-Prozesse und Strukturen

Damit wir unsere Ziele erreichen und Maßnahmen gut umsetzen können, bedarf es der Mitarbeit aller – Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern.  Wir werden, wie bisher auch, wieder alle Maßnahmen und  Durchführungen so transparent wie möglich gestalten.
Das beinhaltet eine Veröffentlichung hier auf der Homepage, einen
Elternbrief zu diesem Thema, Vorstellung beim Schulforum und einen kleinen Artikel in der Gemeindezeitung.


Wie gut uns die Zusammenarbeit gelungen ist, soll wieder eine SQA-Elternbefragung am Ende des Schuljahres zeigen.

Ich bedanke mich schon jetzt für eine gedeihliche Zusammenarbeit und wünsche uns allen ein gutes Schuljahr.

.

Schulentwicklungsplan 2019/2020

 

Im Zuge der SQA-Konferenz am 18. September 2019 haben wir beschlossen, folgendes Thema im Schulentwicklungsplan 2019/2020 festzulegen:

Wir wollen verstehen, was wir lesen.

Zielbild:

Das  große Thema des heurigen Entwicklungsplans ist das sinnerfassende Lesen. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Fähigkeiten im Entnehmen und Interpretieren von Informationen aus altersadäquaten Lese- und Sachtexten.

Dabei haben wir uns drei Ziele gesetzt:

Ziel 1: DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER ERWEITERN IHREN AKTIVEN UND PASSIVEN WORTSCHATZ:

Maßnahmen: Stufe 1:
* Die Eltern werden bei den Elternabenden darüber informiert, dass wir im heurigen Schuljahr unter Augenmerk verstärkt auf LESEN legen:
* Die Jugend- und Schulzeitschriften SPACE und SPOT werden von allen Schülern bestellt und im Unterricht verwendet.
* JÖ und TOPIC werden in Klassenstärke über Lehrmittel freier Wahl zur Verwendung im Leseunterricht angeschafft.
* Es werden regelmäßig Lesehausübungen, nicht nur zur reinen Übung des Lesens, sondern mit gezielten Fragen zur Klärung von Ausdrücken und Inhalt inklusive Wörterbucharbeit gegeben. 

Ziel 2: DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER VERBESSERN IHRE LESELEISTUNG UND ERFAHREN EINE STEIGERUNG DER LESELUST.

Maßnahmen: Stufe 2:
* Die Leseviertelstunde wird wieder installiert. Das bedeutet eine Aufwertung des Lesens, denn jede Unterrichtsstunde ist daran beteiligt.
* Die Schülerinnen und Schüler bekommen laufend Gelegenheit für vortragendes Lesen von vorbereiteten Texten und bei Buchvorstellungen.
* JÖ und Topic werden in unerwarteten Supplierstunden eingesetzt.
* Die Methode des Partnerlesens soll zur Herabsetzung der Hemmschwelle führen.
* Übungen zur Lesetechnik (Blickspannübung, Fehlertext, Vergleichstext, …)  finden im Unterricht verstärkt Anwendung.

Ziel 3: DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER VERBESSERN IHRE FÄHIGKEITEN HINSICHTLICH DES SINNERFASSENDEN LESENS UND IM INTERPRETIEREN VON TEXTEN.

Maßnahmen: Stufe 3:
* Gezielte Fragestellungen zum Text führen zum interpretierenden Lesen.
* Lesehausübungen werden durch interpretierende Fragen ergänzt.
* Das Lesetagebuch wird neu organisiert.
* Leseprojekte (Step-Books, Lap-Books, Leserolle, Portfolio, Grafiz) werden gemeinsam erstellt, als Hausübungen eingefordert und im Rahmen der Schlussveranstaltung präsentiert

Als Abschluss zum gesamten Lesebereich ist eine Nachmittags- bzw. Abendveranstaltung mit dem Titel: „Wir lesen – sie hören zu“ geplant. Das Konzept steht, es soll wieder etwas Gemeinsames sein. Als Gastredner stehen uns zwei Gemeindebewohner zur Verfügung. Es soll wieder ein Fest in unserem Turnsaal sein. Wir freuen uns darauf.

Menü schließen